Darstellung
Üben
Im Schülerportal findest du unter Üben Übungssets zu den Bereichen, in denen du dich noch verbessern kannst.
Wie es funktioniert
Ein Set enthält mehrere kurze Aufgaben zu einem Bereich, aufsteigend in der Schwierigkeit. Du beantwortest eine Aufgabe, drückst Prüfen und siehst sofort, ob es gestimmt hat - und was richtig gewesen wäre.
- Du darfst jede Aufgabe mehrmals versuchen. Der letzte Versuch zählt.
- Die Lösung erscheint nach jedem Versuch, auch wenn du richtig lagst.
- Ein Set gilt als erledigt, sobald du jede Aufgabe einmal versucht hast. Du musst nicht alles richtig haben, um weiterzukommen.
Fehler wiederholen
Unter Ergebnisse gibt es bei jeder bewerteten Klausur den Knopf Fehler wiederholen. Daraus wird ein Übungsset genau aus den Aufgaben, die du nicht ganz richtig hattest - zum erneut Versuchen mit sofortigem Feedback. Wiederholbar sind automatisch prüfbare Aufgaben (Multiple Choice, Lückentext, Vokabeln, Richtig/Falsch). Frei geschriebene Aufgaben (Aufsatz) bewertet eine Lehrkraft und lassen sich nicht automatisch üben; sie werden im Set weggelassen und dir wird gesagt, dass es sie gab.
Woher die Übungen kommen
Drei Wege:
- Deine Lehrkraft erstellt sie für die Klasse oder für dich.
- Nach einer Klausur: Deine Lehrkraft kann aus einer zurückgegebenen Klausur passende Übungen zum gleichen Thema erstellen lassen, gezielt für den Bereich, in dem du dich noch verbessern kannst. Diese Sets prüft deine Lehrkraft erst und gibt sie dann frei - sie erscheinen bei dir unter Üben, sobald sie freigegeben sind.
- Du fragst selbst danach: In deinem Lernprofil steht neben jedem Bereich, der noch nicht sicher ist, ein Üben-Knopf. Ein Klick erstellt ein passendes Übungsset und bringt dich direkt hinein.
Selbst anfordern geht nur für Bereiche, die in deinem freigegebenen Lernprofil auftauchen, und nur ein paar Mal pro Woche. Das ist kein Misstrauen: das Erzeugen der Aufgaben kostet deine Schule etwas, das Üben selbst nichts.
Was das Üben nicht tut
Übungen verändern dein Lernprofil nicht. Dort zählt nur, was eine richtige Klausur zeigt. Das ist Absicht: so bleibt die Aussage „dieser Bereich sitzt inzwischen" belastbar, und du siehst bei der nächsten Klausur echt, ob das Üben gewirkt hat.
Vokabeln lernen
Neben den Übungssets gibt es im Schülerportal den Bereich Vokabeln lernen. Hier übst du Vokabelpakete, die deine Lehrkraft für deine Klasse freigegeben hat. Wenn du ein Paket öffnest, wählst du zuerst einen Übungsmodus:
- Karteikarten: Du siehst die Vorderseite (z. B. Deutsch), drehst die Karte um und siehst die Rückseite (z. B. Spanisch) samt akzeptierter Varianten. Dann schätzt du dich selbst ein: Gewusst oder Nochmal.
- Abfrage (Tippen): Du tippst die Übersetzung selbst ein. examundo prüft sie: Richtig (eine akzeptierte Antwort), Fast (eine tolerierte Abweichung) oder Nicht ganz samt Lösung. Groß-/Kleinschreibung zählt nur, wenn deine Lehrkraft das Paket so eingestellt hat.
- Zuordnen: Zwei Spalten mit je fünf Wörtern. Tippe links ein Wort an, dann rechts die passende Übersetzung. Passt es, verschwindet das Paar; danach kommt die nächste Runde.
Jedes Paket zeigt, wie viele Vokabeln heute fällig sind. Egal welchen Modus du wählst: Deine Antwort geht in dieselbe Wiederholung ein. „Gewusst"/richtig verlängert den Abstand bis zur nächsten Abfrage, „Nochmal"/falsch bringt die Vokabel bald wieder. So kommen schwierige Wörter häufiger.
Dein Lernstand gehört zu deinem pseudonymen Zugang - es gibt keine Noten und deine Lehrkraft sieht deine Übungsergebnisse nicht.
Probeklausuren
Wenn deine Lehrkraft eine Klausur zum Üben freigegeben hat, findest du sie im Bereich Probeklausuren (auch als Kachel auf der Startseite). Eine Probeklausur ist eine getimte Generalprobe: du schreibst die ganze Klausur am Stück, unter Zeit, und bekommst sofort eine Auswertung.
- Zeit: Der Timer läuft ab dem Start. Läuft die Zeit ab, wird automatisch abgegeben.
- Auswertung: Automatisch bewertbare Aufgaben (Multiple Choice, Lückentext, Vokabeln, Numerik, Richtig/Falsch, Zuordnung, Reihenfolge) werden sofort ausgewertet, mit Prozent- und Notenschätzung.
- KI-Schätzung für Freitext: Für Kurzantworten und Aufsätze kannst du nach der Abgabe eine KI-Schätzung anfordern. Die KI schätzt ein Punkteband und gibt dir einen kurzen Hinweis, was gut war und was fehlt. Beim ersten Mal fragen wir dich um Zustimmung, weil deine Freitext-Antwort dafür an einen KI-Dienst gesendet wird. Die Einschätzung fließt dann in die Gesamtschätzung ein (eigene Farbe im Balken). Sie ist bewusst grob und keine Note - in der echten Klausur bewertet deine Lehrkraft. Pro Tag ist die Zahl der KI-Schätzungen begrenzt.
- Unterbrechen und fortsetzen: Verlässt du die Probeklausur (Tab geschlossen, zurück zur Startseite), läuft die Zeit weiter, aber deine Antworten bleiben gespeichert. In der Liste steht dann läuft · Fortsetzen, und beim Öffnen landest du wieder in derselben Probeklausur. Ist die Zeit inzwischen abgelaufen, wird sie mit dem gespeicherten Stand ausgewertet und der nächste Start beginnt neu.
- Beliebig oft: Du kannst jede Probeklausur so oft schreiben, wie du willst. Dein bestes Ergebnis wird gemerkt.
- Zur anstehenden Klausur: Gehört die Probeklausur zu einem geplanten Termin, steht auf deiner Startseite unter Anstehende Termine der Link Probeklausur üben direkt am Termin. In den letzten drei Tagen davor erinnert dich ein Countdown ("Nur noch 2 Tage bis zur Klausur"), und die Startseite schlägt die Probeklausur als nächsten Schritt vor.
Die Auswertung ist eine KI-Schätzung, keine echte Note. Je nach Notenschlüssel der Klausur steht dort eine Note ("Note 2,3") oder Notenpunkte ("11 NP"). Sie ist privat und pseudonym - deine Lehrkraft sieht weder dein Ergebnis noch deine KI-Schätzung. Erst die echte Klausur zählt.
Punkte und Level
Für jede erledigte Übung, jede bearbeitete Probeklausur und jede abgegebene Hausaufgabe sammelst du Punkte. Ab genug Punkten steigst du ein Level auf, und die Abstände werden nach oben hin größer.
Klassenarbeiten zählen hier nicht mit. Das ist Absicht. Punkte sind ein Anreiz zum Üben, eine Note ist eine Bewertung, und die beiden zu vermischen hilft niemandem: eine Klassenarbeit wäre dann gleichzeitig ein Spiel, und Üben würde sich wie eine Prüfung anfühlen.
Deine Punkte sind privat. Es gibt keine Rangliste und keinen Vergleich mit deiner Klasse.