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Export und Berichte

Sobald du die Bearbeitung beendet hast, stehen dir verschiedene Export-Formate zur Verfügung. Exporte sind freigeschaltet, sobald die Klausur nicht mehr für die Bearbeitung offen ist (geschlossen oder archiviert).

Namen stehen drin, der Server kennt sie trotzdem nicht

Schülernamen sind Ende-zu-Ende verschlüsselt: examundo speichert zu einem Zugangscode nur ein Pseudonym (h-9f3a), der Klarname liegt ausschließlich verschlüsselt im Namens-Tresor. Die Exporte lässt der Server deshalb an der Namensstelle leer und dein Browser setzt die Namen ein, bevor die Datei bei dir landet - in der CSV, im Archivbericht, in der Rückmeldung und im ZIP.

Praktisch heißt das: Tresor entsperren, dann exportieren. Ist der Tresor zu, funktionieren alle Exporte weiterhin, zeigen an der Namensstelle aber das Pseudonym. Plätze ohne Namen (anonym erzeugte Codes) behalten überall ihren Zugangscode - es gibt zu ihnen schlicht keinen Namen.

CSV-Ergebnisse

Der CSV-Export enthält eine Zeile pro Abgabe mit folgenden Spalten:

  • Code und Name des Schülers
  • Start- und Abgabezeitpunkt
  • Anzahl der Integritätsverstöße
  • Punkte pro Frage (mit Maximalpunktzahl im Spaltenkopf)
  • Gesamtpunktzahl und Maximalpunktzahl
  • Prozentzahl
  • Note (falls ein Notenschlüssel zugewiesen ist)

Der CSV-Export eignet sich für die Übernahme in Tabellenkalkulation oder Schulverwaltungssoftware.

Die Datei wird bei entsperrtem Tresor in deinem Browser zusammengesetzt, damit die Spalte Name die echten Namen enthält. Bei verschlossenem Tresor steht dort das Pseudonym.

Archivbericht (PDF)

Der Archivbericht ist ein umfassendes PDF-Dokument mit allen Abgaben der Klausur. Er enthält pro Schüler:

  • Alle Antworten mit typspezifischer Darstellung (Multiple Choice, Lückentext, Freitext, Zeichnungen etc.)
  • Vergebene Punkte und Kommentare
  • Rubrik-Aufschlüsselung (falls vorhanden)
  • Integritätsverstöße

Der Archivbericht dient als digitale Akte der Klausur.

Bei entsperrtem Tresor stehen die Namen im Notenspiegel und über jeder Abgabe. Diese Variante trägt keine digitale Signatur: Dein Browser schreibt die Namen nachträglich hinein und verändert die Datei damit - eine Signatur wäre danach ohnehin ungültig. Brauchst du das signierte Archivdokument, exportiere den Archivbericht bei verschlossenem Tresor; dann steht dort das Pseudonym, und die Signatur ist intakt.

Schüler-Feedback (PDF)

Das Schüler-Feedback ist ein individueller PDF-Bericht für einen einzelnen Schüler, gestaltet für schnelle Orientierung:

  • Ergebniskopf mit Gesamtpunktzahl, Prozent und Note
  • Überblickstabelle über alle Aufgaben mit Ampel-Status (richtig / teilweise / hier Punkte verloren), damit sofort sichtbar ist, wo Punkte fehlen
  • Eine Karte pro Aufgabe mit farbigem Status, Punktebalken und klar beschrifteten Bereichen: Aufgabenstellung, „Deine Antwort", richtige Lösung, „Feedback deiner Lehrkraft" und „Fehler im Detail"
  • Bei Lückentexten, Vokabeltests, Zuordnungen usw. steht die Korrektur direkt neben der falschen Antwort

Die Rahmen und Farben sind bewusst kräftig gewählt, damit die Struktur auch auf Schwarz-Weiß-Ausdrucken erkennbar bleibt. Du kannst das Feedback einzeln pro Abgabe herunterladen oder alle Feedbacks über „Schüler-PDFs (ZIP)" gesammelt als ZIP-Archiv exportieren.

Im Kopf des PDFs steht der Name, sobald der Tresor entsperrt ist; dein Browser setzt ihn ein. Wie beim Archivbericht ist diese Variante nicht signiert. Ab Seite 2 nennt die Kopfzeile Klausur und Zugangscode statt des Namens.

ZIP mit allen Rückmeldungen

Bei entsperrtem Tresor baut dein Browser das Archiv selbst: Er holt eine Rückmeldung nach der anderen, setzt den Namen ein und packt sie zusammen. Der Button zählt dabei mit („ZIP wird erstellt… (7/24)"). Das Ergebnis:

  • Dateinamen mit echtem Namen: ABC123_Lena_Muehlbauer_Vokabeltest.pdf
  • alphabetisch nach Name sortiert, anonyme Plätze am Ende
  • bei größeren Klassen dauert es entsprechend länger, weil pro Abgabe eine PDF erzeugt wird

Bei verschlossenem Tresor erzeugt der Server das Archiv wie bisher im Hintergrund; es ist dann nach Zugangscode sortiert (die Reihenfolge des gedruckten Codes-Bogens) und trägt Pseudonyme in den Dateinamen. Nach Namen sortieren kann der Server nicht - er kennt sie nicht.

Zugangscodes (PDF)

Ein druckbares PDF mit einer Karte pro Zugangscode. Jede Karte enthält:

  • Klausurname
  • Zugangscode
  • QR-Code zum direkten Einloggen
  • Schülername (falls zugewiesen und Tresor entsperrt), sonst eine leere Linie zum Draufschreiben
  • URL der Klausur-Seite

Siehe auch Zugangscodes.

Papierklausur (PDF)

Ein druckbares Klausurheft für Papierabgaben. Enthält alle Fragen mit Platz für handschriftliche Antworten. Du kannst das PDF für alle Codes oder für einen einzelnen Code generieren. Auf dem Deckblatt steht der Name, wenn der Tresor entsperrt ist - sonst die leere Namenszeile zum Ausfüllen von Hand.

Digitale Signatur

Archivberichte und Schüler-Feedbacks werden beim Export automatisch digital signiert. Das stellt sicher, dass die Dokumente nach dem Export nicht verändert wurden.

Ausnahme sind die Varianten mit Namen: Dort schreibt dein Browser die Namen in das fertige PDF, verändert die Datei also bewusst. Diese Exporte tragen darum keine Signatur. Beides zugleich geht nicht - entweder der Server signiert ein Dokument ohne Namen, oder du bekommst ein Dokument mit Namen ohne Signatur. Für die Ablage im Schularchiv nimm die signierte Variante (Tresor schließen und erneut exportieren); für alles, was Menschen lesen sollen, die Variante mit Namen.

Korrektur macht die KI. Den Unterschied machst du.