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Der Tresor

Die Namen deiner Schülerinnen und Schüler werden verschlüsselt gespeichert. Der Schlüssel dazu bleibt bei dir: Die Verschlüsselung passiert in deinem Browser, bevor irgendetwas das Gerät verlässt. Auf dem Server liegen nur Pseudonyme wie h-9f3a und ein unlesbarer Block. Wir können die Namen nicht lesen - und das heißt auch: Wir können sie dir nicht zurückgeben, wenn du den Zugang verlierst.

Diese Seite erklärt, wie du den Tresor einrichtest, entsperrst und was im Ernstfall passiert.

Einrichten

  1. Öffne Tresor in der Navigation.
  2. Vergib ein Tresor-Passwort. Es ist unabhängig von deinem Login-Passwort und sollte es auch sein.
  3. examundo zeigt dir einmalig deinen Wiederherstellungsschlüssel in der Form EXMD-XXXX-XXXX-…, zusätzlich als QR-Code und als Datei zum Herunterladen.
  4. Bestätige mit Ich habe ihn notiert - weiter.

Drucke den Wiederherstellungsschlüssel aus, bevor du weiterklickst

Er ist der einzige Weg zurück, wenn du dein Tresor-Passwort vergisst. Verlierst du beides, sind die Klarnamen deiner Klassen endgültig nicht mehr lesbar. Auch wir können sie nicht wiederherstellen, weil der Schlüssel unsere Server nie erreicht hat.

Ein Passwortmanager, der selbst wieder an einem Passwort hängt, ist dafür kein guter Ort. Papier ist hier besser als jede Datei.

Der Tresor gehört dir, nicht deiner Schule. Jede Lehrkraft hat einen eigenen, für ihre eigenen Klassen. Weder Kolleginnen und Kollegen noch die Schulleitung können die Namen deiner Klassen lesen.

Entsperren

Der Tresor ist nach einem Neustart, in einem anderen Browser und auf einem anderen Gerät wieder gesperrt. Zum Entsperren:

  • Tresor-Passwort eingeben. Der Normalfall.
  • Mit Face ID entsperren. Hat dein Gerät einen Schlüsselbund mit biometrischer Freigabe, kannst du das Passwort dort hinterlegen und den Tresor damit öffnen.
  • Schlüsseldatei hochladen. Die Datei, die du bei der Einrichtung heruntergeladen hast.
  • Wiederherstellungsschlüssel eingeben. Wenn das Passwort weg ist.

Woran du merkst, dass der Tresor zu ist

Überall dort, wo Namen stehen sollten, stehen Pseudonyme: in der Klasse, in der Korrektur, im Live-Dashboard.

Vorsicht bei Exporten

Ist der Tresor gesperrt, enthält auch eine heruntergeladene Datei nur Pseudonyme. examundo fragt vor jedem Export und jedem Ausdruck der Klasse nach und lässt die Spalte Name dann weg, statt das Pseudonym hineinzuschreiben. Trotzdem gilt: Entsperre den Tresor vor dem Export, besonders vor dem Notenschluss.

Passwort ändern

Unter Passwort ändern im Tresor. Die gespeicherten Namen bleiben dabei unverändert: Es wird nur der Schlüssel neu verpackt, nichts neu verschlüsselt. Ein Passwortwechsel ist also jederzeit möglich und kostet nichts.

Neuen Wiederherstellungsschlüssel erzeugen

Ebenfalls im Tresor. Der bisherige Schlüssel verliert dabei sofort seine Gültigkeit; dein Passwort und die Namen bleiben unverändert.

Wenn du deinen alten Schlüssel irgendwo hinterlegt hast, etwa in einem Umschlag im Sekretariat, tausche ihn nach einer Neuerzeugung aus. Sonst liegt dort ein Schlüssel, der nicht mehr funktioniert, und niemand merkt es, bis er gebraucht wird.

Was passiert, wenn alles weg ist

Damit klar ist, was auf dem Spiel steht und was nicht:

WegBleibt erhalten
Die Klarnamen deiner Schülerinnen und SchülerKlausuren, Aufgaben, Antworten, Abgaben
Die Zuordnung Pseudonym → PersonPunkte, Bewertungen, Kommentare, Noten
Alle Einträge im Notenbuch

Du kannst die Namen zu den Pseudonymen wieder eintragen, wenn du weißt, wer welches Pseudonym hatte - etwa anhand eines alten Ausdrucks der Schülerliste. Ohne eine solche Liste ist die Zuordnung verloren.

Warum das so gebaut ist

Es wäre einfacher, den Schlüssel bei uns zu hinterlegen. Dann könnten wir dir bei Passwortverlust helfen - und müssten einer Schule gegenüber einräumen, dass wir die Namen jederzeit lesen können. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist genau die Zusage, dass wir das nicht können. Der Preis dafür ist, dass sie auch für uns gilt.

Diese Verschlüsselung gilt nur für die Namen. Antworten und Bewertungen sind nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt, sonst ließen sie sich nicht bewerten. Sie werden verschlüsselt übertragen und pseudonymisiert gespeichert. Mehr dazu unter Datenschutz.

Korrektur macht die KI. Den Unterschied machst du.